Bundessortenamt

01.08.2002

Bundessortenamt stellt Strafantrag wegen Zerstörung von Prüfflächen

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli wurde die Wertprüfung mit Fütterrüben am Prüfstandort des Bundessortenamtes in Clauen grossflächig durch Abmähen der oberen Pflanzenteile gänzlich zerstört.

Die Futterrübenneuheiten standen im Anbau, um Voraussetzungen für die Sortenzulassung zu prüfen. In den vergangenen Jahren richteten sich derartige Zerstörungen regelmäßig gegen den Anbau und die Prüfung von gentechnisch veränderten Zuckerrüben. Vor diesem Hintergrund bezeichneten Vertreter der Behörde die Zerstörungen als völlig sinnlos. Weder in den vernichteten 40 Versuchsparzellen mit Futterrüben noch in dem Versuchsanbau von Zuckerrüben sind gentechnisch veränderte Sorten zur Aussaat gekommen. In den Versuchsanbauten befindet sich ausschließlich wertvolles Zuchtmaterial aus konventioneller Züchtung. Eine Auswertung des gesamten Futterrübenprüfungsanbaues ist in diesem Jahr nicht mehr möglich und es kann noch nicht abgesehen werden, welcher Schaden für Züchtungsfortschritt und Sortenprüfung entstanden ist.

Die Polizei hat Ermittlungen vor Ort aufgenommen.


Eine Einrichtung im Geschäftsbereich des

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